F.I.M. Festival 2026 – Internationales Festival improvisierter Musik

 

Do, 01. – So, 04.10.2026 | Brotfabrik Frankfurt, Gallus Theater, Mal Seh´n Kino u.a. Orte

Festivalprogramm:

Do, 01.10.26 19:00 Gallus Theater Frankfurt

Max Clouth/D – Gitarre
Chris Corsano/US – Schlagzeug
Carl Ludwig Hübsch/D – Tuba
Martin Lejeune/D – Gitarre
Els Vandeweyer/BEL – Vibraphon
Tizia Zimmermann/SUI – Akkordeon
Stundent*innen FB Tanz/HfMDK – Tanz
+ Gastmusiker*innen

Fotos: Max Clouth (by Sukrit Nagaraj), Chris Corsano (by Jakob Isselstein), Carl Ludwig Hübsch (by C.L.Hübsch), Martin Lejeune (by 7UE), Els Vandeweyer (by S. Katz), Tizia Zimmermann (by Palma Fiacco)

Solo und F.I.M. Formationen+ Tanz
Das Format „Solo und Formationen+ Tanz“ bringt sechs Musiker:innen zusammen mit Tänzer:innen der HfMdK. Im ersten Teil präsentiert jede:r Musiker:in innerhalb eines Solos seine Improvisationskunst. Im zweiten Teil treten die Musiker- und Tänzer:innen zusammen in Interaktion.

Max Clouth, geboren 1985 in Frankfurt, studierte von 2005 – 2008 Jazz-Gitarre an der Hochschule für Musik Mainz und von 2008 bis 2009 an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Anschließend nahm er Unterricht bei Pandit
Nayan Ghosh an der Sangit Mahabharati Music School Mumbai und bei Guitar Prasanna an der Swarnabhoomi Academy of Music. Zusätzlich studierte er von 2015-2018 Filmmusik-Komposition an der Filmakademie Baden Württemberg in Ludwigsburg.
Er komponiert für Film und Fernsehen, darunter u.a. Musik für „Freibadsinfonie / Blue Summer Symphony“ (Regie: Sinje Köhler, nominiert für den Studenten-Oscar), „Geschichte im Ersten: Der lange Weg der Sinti und Roma“ (ARD, 2022 – Regie: Adrian Oeser) und zuletzt „Das Leben ist kein Kindergarten” (ARD, 2023 – Regie: Sinje Köhler).
Seine mit dem Gitarrenbauer Philipp Neumann entwickelten Doppelhalsgitarren basieren auf orientalischen und indischen Saiteninstrumenten wie Oud oder Sarod. Mit seiner Gruppe Ragawerk/Max Clouth Clan entwickelte er einen Musikstil, der vom Mahavishnu Orchestra, Kraftwerk, Led Zeppelin sowie von Indischer Klassischer Musik und zeitgenössischer Elektronik inspiriert ist. Zusammen mit dem Frankfurter Elektro-Künstler Dan Bay veröffentlichte Max 2020 die EP „Voodoo Guitar“, die inzwischen fast 3 Millionen Stream bei spotify hatte. Im April 2021 erschien die LP Lucifer Drowning in a Sea of Light, auf dem Max mit der Cellistin Sophie-Justine Herr und Kabuki am Modular-Synthesizer zu hören ist.
Max Clouth erhielt 2017 das Frankfurter Jazzstipendium. Seit 2022 unterrichtet er Jazz-Gitarre und Ensemble an der FMW Frankfurter Musikwerkstatt.

Chris Corsano (geb. 1975) ist ein in Chicago ansässiger Schlagzeuger, der seit Ende der 90er Jahre an der Schnittstelle von Free Jazz, Avant-Rock und experimenteller Musik tätig ist. Er ist der bevorzugte Schlagzeuger einiger der größten zeitgenössischen Vertreter des „Jazz“ (Joe McPhee, Paul Flaherty, Mette Rasmussen) und des „Rock“ (Sir Richard Bishop, Bill Orcutt, Jim O’Rourke) sowie von Künstlern, die sich jeder Kategorisierung entziehen (Björk für ihr Album „Volta“ und ihre Welttournee, Michael Flower, Okkyung Lee).
Corsano gilt weithin als äußerst vielseitiger und innovativer Schlagzeuger im Bereich der zeitgenössischen Improvisationsmusik. Durch ekstatische freie Improvisation, erweiterte Perkussionstechniken und die Einbindung von Instrumenten mit Zirkularatmung sowie Streichinstrumenten hat er eine höchst individuelle musikalische Sprache entwickelt, die weit über die traditionellen Vorstellungen davon hinausgeht, wozu ein Schlagzeug fähig ist. The Guardian bezeichnete ihn als „einen der großartigsten Schlagzeuger der Welt“, Rolling Stone nannte ihn einen „Powerhouse-Schlagzeuger“, New York Times als „Ass der Avantgarde“ Wire Magazine als „wohl der energiegeladenste und kreativste Schlagzeuger des zeitgenössischen Free Jazz“.
https://www.cor-sano.com/

Carl Ludwig Hübsch
musikalisch aufgewachsen als Klarinettist in der örtlichen Blaskapelle später Wechsel zur Tuba. Gleichzeitig Schlagzeuger in Punk- und Rockbands. Meist autodidaktisches Studium der Musik zwischen allen möglichen Stilen wie Tanzmusik, Rock oder New Orleans. Musikalische Grundnahrungsmittel: Frank Zappa, King Sunny Ade, Dead Kennedys…
Hübsch ist trotz aller Studien ein unverbesserlicher Autodidakt und genießt ein lebenslanges Stipendium an seiner eigenen Universität.
Carl Ludwig Hübsch komponiert für kleine und grosse Besetzungen intuitiver oder Neuer Musik und ist als Tubist ein im In- und Ausland gefragter Improvisierer oder Interpret. Er studierte Komposition meist autodidktisch, jedoch auch z.B. als Gaststudent in der Kompositionsklasse von Johannes Fritsch in Köln. Hübsch komponiert für verschiedene Ensembles wie zB das Multiple Joy[ce] Orchestra in Köln, seine eigenen Gruppen oder für Kompositionsaufträge. Sein kompositorisches Schaffen stellt den Interpreten als kreative Instanz im Umgang mit vorab komponierter Musik in den Mittelpunkt.
Seit 1989 tritt Carl Ludwig Hübsch regelmäßig mit herausragenden bekannten und unbekannten Meistern seines Metiers zusammen auf. Hübsch hat drei Bücher mit Interviews mit Improvisierenden Musiker*innen veröffentlicht.
Referenzen: Zahlreiche Konzerte, Radio- und CD-Produktionen sowie Theatermusik-Kompositionen. Veranstalter der Konzertreihe „Plattform Nicht Dokumentierterer Ereignisse“. Konzertreisen fast überallhin. 
Mehr Informationen: www.huebsch.me

Els Vandeweyer ist Vibraphonistin, Perkussionistin und Komponistin. Sie ist in Belgien aufgewachsen und lebt in Berlin. Nach dem Studium der klassischen Perkussion in Antwerpen, Jazz in Brüssel und Oslo, gehört Vandeweyer zu den Gründern des IMI Kollektief. Mit dem Album „Snug as a Gun“, das auf Clean Feed (2006) veröffentlicht wurde, war sie sehr erfolgreich. Die Künstlerin entwickelt Solo-Performances und ist ebenso an Gruppen Improvisationen und in Ensembles der Zeitgenössischen Musik beteiligt.
Zu den vergangenen Projekte gehören das Quat Quartet mit Fred Van Hove, Paul Lovens und Martin Blume „Live at Hasselt“ (NoBusiness Records 2013), das Pascal Niggenkemper‘s Vision 7 „Lucky Prime“ (Clean Feed 2013) , das Andromeda Mega Express Orchestra „Live on Planet Earth“ (Alien Transistor 2014), Serenus Zeitblom Oktett „Erster Teil-Zweiter Teil-Dritter Teil“ (Hyperdelia 2017), das SFO-orchester von Georg Graewe (Random Acoustic 2020) und die Zusammenarbeit mit Real Geizt/Taktloss (Rumhäng Rekordz 2018).
Zu den aktuellen Projekten gehören Metal Illusion (mit Rieko Okuda), Dead Leaf Butterfly (CD-release, Ontmoeting, Jazzwerkstatt 2023), Marvin the Destroyer (mit DJ Illvibe, Daniel Erdmann and Kofie da Vibe) und das Stefan Schultze´s Large Ensemble. Mit „Debut“ erschien ihr erstes Album unter eigenem Namen (90% Wasser, 2019). Mit „Trash“ veröffentlichte sie eine Kassette für Solo „Trash Guitar“ (Ediciones Capablanca, 2021).
Els Vandeweyer ist eine kreative Forscherin, die Tradition, Improvisation und Klangforschung auf einzigartige Weise verbindet. Sie wird nicht nur für ihre beeindruckende technischen Fähigkeiten geschätzt, die sie durch den Einsatz von verschiedene Präparationen (Handschuhe, Ketten, Verzerrungen mit Blechdosen,…) erlangt, sondern sie verleiht ihren Auftritten auch emotionale Tiefe.
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Tizia Zimmermann: Von kaum hörbaren Geräuschen, leisen Schlägen und dem Atmen des Balgs bis hin zu kraftvollen, vollen Klängen und nervösen, kantigen Tönen – all das findet sich im energiegeladenen Spiel der Akkordeonistin wieder. Improvisatorisch beleuchtet sie ihr Instrument aus verschiedenen Blickwinkeln. Mal stehen die Klänge nackt im Raum, mal schichten sie sich übereinander, bis es orchestral klingt. Sie kontrastiert Sparsamkeit mit Fülle, Kontrolle mit Kontrollverlust.

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Fr, 02.10.26 11:00 Alte Nikolaikirche (Römerberg)

Dennis Sekretarev – Trompete

 

11:00 Uhr Solo Trompete 1 
Dennis Sekretarev – Trompete

Dennis Sekretarev ist in Charkiw in der Ukraine in eine Musikerfamilie geboren und seit seinem vierten Lebensjahr in Frankfurt am Main aufgewachsen. Schon als kleines Kind lernte Dennis die Violine und das Klavier zu spielen und war Mitglied im Kinderchor der Oper Frankfurt.
Von 2004 bis 2009 war er Mitglied im LandesJugendJazzOrchester Hessen und tourte mit der Band in Russland, Japan, Rumänien, Litauen und Frankreich.
Sein Musikstudium führte ihn nach Amsterdam, Philadelphia und New York. Von 2013 – 2018 tourte er mit der Band „MorganFreeman“ in Litauen, den Niederlanden und Deutschland und nahm das Debutalbum der Band auf. Von 2016 bis 2018 war Sekretarev Teil der Amsterdamer Free Improv Szene und spielte Konzerte mit John Dikeman, Jasper Stadhouders, Onno Govaert uvm.
Seit 2018 wohnt Sekretarev wieder in Frankfurt und veröffentlichte drei Alben mit unterschiedlichem musikalischen Charakter.
Sekretarev spielt sowohl modernen Straight Ahead Jazz, Funk und groove orientierte Musik, als auch freie Improvisation.

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Fr, 02.10.26 13:00 Workshop/Lecture an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst HfMdK

Elliott Sharp – Gitarre
Hamid Drake – Schlagzeug

13:00-15:30 Workshop / Lecture

Elliott Sharp: Workshop zur Praxis des Improvisierens

Nach eine kurzen Einführung sind die Teilnehmenden aufgefordert mit ihren Instrumenten (auch Gesang) praktisch zu improvisieren und zu interagieren. Dabei kommt es weniger auf technische Brillanz an als auf die Fähigkeit zu hören, zu interpretieren und spielend zu reagieren. 

Hamid Drake: Lecture zum Thema: Wie entwickle ich mich als Improvisationskünstler weiter?

Hamid Drake vermittelt anschaulich, worauf es beim Improvisieren ankommt. …

15:30 – 16:00 Konzert

Elliott Sharp und Hamid Drake improvisieren im Duo und „veranschaulichen“ das zuvor vermittelte hörbar. 

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Fr, 02.10.26 19:00 Brotfabrik Frankfurt

SOG
Lina Allemano/CAN – Trompete
Uwe Oberg/D – Piano
Matthias Bauer/D – Bass
Rudi Fischerlehner/A – Schlagzeug

Foto: Christian Dekant, v. li. nach re.: Rudi Fischerlehner, Matthias Bauer, Uwe Oberg, Lina Allemano

20:30 SOG

SOG vereint einige der führenden zeitgenössischen Improvisatoren aus Berlin, Toronto und Wiesbaden. Es handelt sich um ein Kollektiv: Alle vier sind gleichermaßen verantwortlich und in jedem Moment des kreativen Prozesses unverzichtbar. Präsenz ist der Antrieb. Die Musik von SOG strahlt Ruhe und Gelassenheit aus, selbst in den lebhaftesten Passagen. Der Fluss ist immer da. Tauchen Sie ein.
Lina Allemano wurde mit dem Deutschen Jazzpreis 2026 in der Kategorie Trompete ausgezeichnet.
Eine starke Verbundenheit zwischen allen Musikern … und es wird nie langweilig. (vital Weekly 2024)

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Elliott Sharp/USA Gitarre
Shahzad Ismaily/USA – Bass
Chris Corsano/USA – Schlagzeug

Fotos: Elliott Sharp (by E#), Shahzad Ismaily (by Mary Rozzi), Chris Corsano (by Jacob Isselstein)

20:30 Ismaily – Sharp – Corsano

Elliott Sharp’s Komposition „Storm of the Eye“, die er für die Geigerin Hilary Hahn komponierte, erschien auf ihrem mit einem Grammy ausgezeichneten Album „In 27 Pieces“. Seine Oper „Die Grösste Fuge“ wurde im Rahmen von „Beethoven@250“ in Bonn uraufgeführt, und seine Oper „Filiseti Mekidesi“ feierte 2018 bei der RuhrTriennale Premiere. Seine Walter-Benjamin-Oper „Port Bou“ wurde 2014 in New York im Issue Project Room und 2015 in Europa im Berliner Konzerthaus uraufgeführt. Zu seinen Klanginstallationen zählen „Foliage“, „Fluvial“, „Chromatine“ und „Tag“. Zu Sharps Kooperationspartnern gehörten der Qawwali-Sänger Nusrat Fateh Ali Khan, der Pianist Cecil Taylor, das Ensemble Modern, die Popsängerin Debbie Harry, die Blueslegenden Hubert Sumlin und Pops Staples, die Quartette Arditti, JACK und Kronos, die Jazzgrößen Jack DeJohnette und Sonny Sharrock, die Medienkünstler Christian Marclay und Pierre Huyghe, das Radio-Sinfonieorchester Frankfurt sowie Bachir Attar, Leiter der Master Musicians Of Jajouka. Viele von Sharps Veröffentlichungen, sowohl neue als auch Archivmaterial, sind auf der Bandcamp-Seite von zOaR Records zu finden: https://zoar-records.bandcamp.com/

Shahzad Ismaily ist ein in Brooklyn ansässiger Multiinstrumentalist, Produzent, Komponist und Toningenieur. Er wurde in Harrisburg, Pennsylvania, als Sohn pakistanischer Einwanderer geboren. Eine diagnostizierte ektodermale Dysplasie hat Ismailys Fähigkeit zu hören, durchzuhalten, zu komponieren und zusammenzuarbeiten tiefgreifend beeinflusst. Seit seinem Umzug nach New York City im Jahr 2000 ist Ismaily ein prägendes Mitglied der Musikszene.
Der für einen Grammy nominierte Künstler beschäftigt sich mit Improvisation, Tonartwechseln und rhythmischen Abläufen und hat bereits mit zahlreichen nationalen und internationalen Musikern zusammengearbeitet. Sein Schaffen umfasst eine breite Palette an Instrumenten – vom E-Bass über Gitarre, Schlagzeug und Percussion bis hin zu Synthesizern und verschiedenen Klangobjekten, die er auf seinen Reisen gesammelt hat.
Er hat zudem an Filmen, Klanginstallationen, Performance-Kunst und Tanzstücken mitgewirkt, darunter der für den Oscar nominierte und beim Sundance Film Festival ausgezeichnete Film „Frozen River“ sowie Ragnar Kjartanssons Installation „The Visitors“. Von der „New York Times“ als „Lieblingsmusiker der Musikfans“ bezeichnet, hat er mit einer vielfältigen Gruppe von Künstlern und Avantgarde-Musikern aufgenommen und konzertiert, darunter: Arooj Aftab, Sam Amidon, Laurie Anderson, Bonnie “Prince” Billy, Guillermo E. Brown, Nels Cline, Anthony Coleman, Bryce Dessner, Ceramic Dog, Bob Dylan, Marianne Faithfull, Faun Fables, Feist, Ben Frost, Ganavya, Milford Graves, Keiji Haino, Graham Haynes, Shelley Hirsch, Jolie Holland, Lonnie Holley, JFDR, Vijay Iyer, Eyvind Kang, Laleh Khorramian, Merope, Butch Morris, Dustin O’Halloran, Yoko Ono “Plastic Ono Band”, Beth Orton, Lou Reed, Marc Ribot, Damien Rice, Secret Chiefs 3, Colin Stetson, Laura Veirs and Love In Exile.

Chris Corsano (geb. 1975) ist ein in Chicago ansässiger Schlagzeuger, der seit Ende der 90er Jahre an der Schnittstelle von Free Jazz, Avant-Rock und experimenteller Musik tätig ist. Er ist der bevorzugte Schlagzeuger einiger der größten zeitgenössischen Vertreter des „Jazz“ (Joe McPhee, Paul Flaherty, Mette Rasmussen) und des „Rock“ (Sir Richard Bishop, Bill Orcutt, Jim O’Rourke) sowie von Künstlern, die sich jeder Kategorisierung entziehen (Björk für ihr Album „Volta“ und ihre Welttournee, Michael Flower, Okkyung Lee).
Corsano gilt weithin als äußerst vielseitiger und innovativer Schlagzeuger im Bereich der zeitgenössischen Improvisationsmusik. Durch ekstatische freie Improvisation, erweiterte Perkussionstechniken und die Einbindung von Instrumenten mit Zirkularatmung sowie Streichinstrumenten hat er eine höchst individuelle musikalische Sprache entwickelt, die weit über die traditionellen Vorstellungen davon hinausgeht, wozu ein Schlagzeug fähig ist.
„The Guardian“ bezeichnete ihn als „einen der weltweit größten Schlagzeuger“, während er vom „Rolling Stone“ als „Kraftpaket am Schlagzeug“, von der „New York Times“ als „Ass der Avantgarde“ und vom „Wire Magazine“ als „wohl der energiegeladenste und kreativste Schlagzeuger des zeitgenössischen Free Jazz“ bezeichnet wurde.
https://www.cor-sano.com/

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Caspar Brötzmann/D – Gitarre
Hamid Drake/USA – Schlagzeug

Foto: Caspar Brötzmann (by Frank Schemmann), Hamid Drake (by Ziga Koritnik)

23:00 Uhr Brötzmann – Drake

CASPAR BRÖTZMANN 
Caspar Brötzmann wurde in Deutschland geboren und ist ein autodidaktischer E-Gitarrist, Bassist, Singer-Songwriter und Komponist, der in Berlin lebt. Seit seinem vierzehnten Lebensjahr spielt er und tourt mit Musikern und Gruppen aus Europa, den Vereinigten Staaten, Japan und Afrika. Er hat ein breites musikalisches Spektrum geschaffen, gilt jedoch insbesondere als einflussreiche Persönlichkeit in der Alternative-Rock- und Improvisationsmusikszene. Caspar Brötzmann hat Musik für Theater und Radio komponiert.
Obwohl er oft als Vorreiter der Verschmelzung von Rock, Noise und avantgardistischer Ästhetik bezeichnet wird, gibt er selbst an, dass seine Liebe zu klassischen Komponisten wie Charles Ives, Hans Eisler und Jean Prodromidés eine wichtige Inspirationsquelle für ihn ist. In seinem Ansatz nutzt er die Gitarre als Pinsel und die Klänge als Leinwand, um „mit Musik zu malen“. Die Liste der Musiker, mit denen Caspar zusammengearbeitet hat, ist lang und reicht von Klassik über Jazz bis hin zu Rockmusikern, darunter FM Einheit, Blixa Bargeld, Diamanda Galas, Hamid Drake, Peter Brötzmann, Mats Gustafson, Jason Adasiewicz, William Parker, Page Hamilton, Stephen O’Malley, Keiji Haino, Thurston Moore, Martin Atkins, Danny Carey, Massimo Pupillo, Komi Togbonou, Michael Wertmüller, Marino Pilakas, Ralf Goldkind, Thomas D. und andere.
Als Sohn eines berühmten Saxophonisten fand er schon früh seine künstlerische Identität und entwickelte eine einzigartige Klangsprache, die sich in brutaler Katharsis entlädt. Seine Musik ist keine Anpassung an Trends, sondern eine einfühlsame, leidenschaftliche, fast autistische Auseinandersetzung mit Verzweiflung und Wut – und doch voller Hoffnung. Mit seiner virtuosen Eigenständigkeit am Instrument ist er ein außergewöhnliches Phänomen. Ein atonaler Hendrix, made in Germany.
(aus einem englischen Originaltext von Tøni Schifer)

Hamid Drake wird von vielen  als brillanter, einfühlsamer, unendlich rhythmischer und intelligenter Schlagzeuger und Percussionist angesehen. 
Er arbeitete früh mit Fred Anderson, einem Mitgründer der AACM, sowie damals junge Größen wie George Lewis und Douglass Ewart zusammen. Hamids fließender rhythmischer Ausdruck und sein Interesse an den Wurzeln der Musik brachten andere gleichgesinnte Musiker in einem Konzert- und Bildungskollektiv namens Mandingo Griot Society zusammen, das traditionelle afrikanische Musik (insbesondere aus den Mandingo sprechenden Gebieten Westafrikas) und Erzählungen mit deutlich amerikanischen Einflüssen verband. Hier war auch der Trompeter Don Cherry zaktiv, der Hamids Leben nicht nur musikalisch, sondern auch spirituell tiefgreifend geprägt hat. 
Ein weiterer sehr wichtiger musikalischer Einfluss in Hamids prägenden Jahren war sein erster Tabla-Lehrer Paul Raman (Raman Papaiah).
Hamid Drake beschäftigte sich intensiv mit dem Schlagzeug, auch mit Stilen aus der östlichen Karibik, was ihn zu einer tiefen Auseinandersetzung mit Reggae führte
.
Zu den weiteren Musikern, mit denen Hamid zusammengearbeitet hat, gehören Archie Shepp, David Murray, Bill Laswell, Jamie Saft, Sabir Mateen, Joe McPhee, Jim Pepper, Dewey Redman, Adam Rudolph, Pharoah Sanders, Foday Musa Suso, John Tchicai, Dave Leibman, Irene Schweizer, Michel Portal, Iva Bittova, Nicole Mitchell, Zahra Glenda Baker, Amina Claudine Meyers, Josh Abrams, Pasquale Mirra, den italienischen Saxophonisten und Komponisten Daniele Sepe, Antonello Salis, Paolo Angeli, Gavino Murgia, das Orchestra Maggio Fiorentino und fast alle Mitglieder der AACM. Und natürlich einer seiner ältesten Freunde und Weggefährten, der Perkussionist und Komponist Adam Rudolph.
Hamid gewann 2009 den Jazz Journalist Award und wurde 2006, 2010, 2017, 2018 und 2019 in der Downbeat Critics Poll zum besten Percussionisten gewählt. Im Jahr 2017 wurde ihm der Titel „Chevalier des Arts et des Lettres“ verliehen.

Sa, 03.10.26 11:00 Alte Nikolaikirche

Lina Allemano/CAN – Trompete

Lina Allemano by Manuel Miethe

11:00 Uhr Solo Trompete 2 
Lina Allemano – Trompete

LINA ALLEMANO, kanadische Trompeterin, Komponistin, Improvisatorin und Bandleaderin, die eine aktive internationale Karriere vorweisen kann und seit vielen Jahren eine prägende Rolle in der Berliner Szene spielt, ist Preisträgerin des Deutschen Jazzpreises 2026 (Blechblasinstrumente). Sie ist bekannt für ihr emotionales Trompetenspiel vor allem in improvisierten, jazzigen und experimentellen Kontexten und gilt als eine der führenden innovativen Trompeterinnen der heutigen Szene. SSie arbeitet mit zahlreichen internationalen Künstlern zusammen, betreibt ihr eigenes Plattenlabel für experimentelle Musik, LUMO RECORDS, und leitet mehrere bahnbrechende Projekte, darunter ihr Akustikquartett LINA ALLEMANO FOUR, das Power-Trio OHRENSCHMAUS und das Trompeten-/Elektronik-Duo BLOOP. In den letzten Jahren wurde sie in der jährlichen internationalen Kritikerumfrage des DownBeat Magazine als „Rising Star Trumpet“ ausgezeichnet. Das Album „The Diptychs“ von Lina Allemano Four erschien 2025 auf dem Jazzfest Berlin und demonstriert das unerschöpfliche Potenzial des akkordlosen Quartetts und die grenzenlose Fantasie eines der besten Komponist:innen des heutigen Jazz.“ – Dusted Magazine.

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Sa, 03.10.26 14:00 Film – Mal Seh’n Kino Frankfurt

Film: „Tastenarbeiter – Alexander von Schlippenbach“

 

„Tastenarbeiter – Alexander von Schlippenbach“ von Tilman Urbach
D 2023, 106 Min.
Anschl. Filmgespräch mit Alexander v. Schlippenbach und Tilman Urbach

Alexander von Schlippenbach spielt seit den 1960er Jahren eine sehr wichtige Rolle im europäischen Jazz. Er beschreibt sich selbst – mit unsichtbarem Augenzwinkern – wie folgt: „‚N bisschen so ’n Spinner, vielleicht auch. Ich will jetzt nicht sagen, was ich für ’n toller Kerl bin. Spinner heißt, etwas abwegige Gedanken und in meinen Reaktionen nicht immer so ganz comme il faut.“
Alexander von Schlippenbach: … Ein Kosmos frei bewegter Töne und derer, die sie hervorbringen – mit einem Pianisten und Komponisten, der Energien und Formen bündelt. Das reicht von den Aufbruchszeiten mit Weggefährten wie Saxophonist Peter Brötzmann bis hin zu jüngeren Musik-Momenten – mit seiner Frau, der Pianistin Aki Takase, und seinem Sohn Vincent, der sich DJ Illvibe nennt. Eine persönliche Geschichte, die auch in Bayern spielte, wo Schlippenbach als Flüchtling seine Jugend verbrachte. Tilman Urbach folgt vielen historischen Spuren – aber vornehmlich im Gespräch…
Die stärksten Momente in diesem Film: die Intimität einiger Gespräche, die Wohnzimmer-Atmosphäre, die Begegnung Schlippenbachs mit dem einstigen DDR-Kollegen und Schlagzeuger Günter Baby Sommer. Hier und in einigen gemeinsamen Tönen mit Trompeter Manfred Schoof beginnt sie zu funkeln, die musikalische Faszination einer Musik, die manchmal voll mitreißend-rauer Poesie steckt. Da berührt es: das Erleben eines sehr noblen Vertreters des Genres – Alexander von Schlippenbach.
(Auszüge aus einem Text des BR)

 

Sa, 03.10.26 19:00 Brotfabrik Frankfurt

Camila Nebbia/ARG – Saxophon
Elliot Sharp/US – Gitarre
Paal Nilssen-Love/NO – Schlagzeug

Fotos: Nilssen-Love (by Peter Gannushkin), Sharp (by E#), Nebbia (by Frank Schindelbeck)

19:00 Nebbia – Sharp – Nilssen-Love

 Camila Nebbia stammt aus Buenos Aires, lebt in Berlin und ist Saxophonistin, Komponistin, Improvisatorin, bildende Künstlerin und Kuratorin. Das Magazin „Jazz PT“ bezeichnete sie als „eine der bedeutendsten Saxophonistinnen unserer Zeit“. Ihr Soloalbum – „una ofrenda a la ausencia“ bei Relative Pitch Records – wurde vom NYC Jazz Record als „ein von Natur aus menschliches und persönliches Album, das die Zuhörer mit einer leidenschaftlichen Herangehensweise an den Jazz überrascht“ beschrieben. Sie trat bereits mit Künstlern wie Marilyn Crispell, Michael Formanek, Angelica Sanchez, Lesley Mok, Kit Downes, Chris Corsano, John Edwards, Mark Sanders und vielen anderen auf. 

Zu ihren aktuellen Projekten gehören: Nebbia/Downes/Lisle „Exhaust“ mit Kit Downes & Andrew Lisle, das Duo Camila Nebbia & Angelica Sanchez, Camila Nebbia solo, Camilas Sextett „The Hanged One“, „Presencia“ mit James Banner und Max Andrzejewski, DaughterDaughter mit Amalie Dahl, Elisabeth Coudoux & Sun-mi Hong sowie weitere Projekte. 
Ihre Arbeit erstreckt sich über improvisierte und komponierte Musik, kollaborative Praktiken, Super-8-Film und audiovisuelle Performance und bildet eine Konstellation miteinander verbundener Praktiken.
Sie wurde für den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie Holzblasinstrumente 2024, 2025 und 2026 sowie für das Album des Jahres 2026 nominiert. 
Camila Nebbia wird von D’Addario Woodwinds unterstützt. (https://camilanebbia.com/)

Elliott Sharp’s Komposition „Storm of the Eye“, die er für die Geigerin Hilary Hahn komponierte, erschien auf ihrem mit einem Grammy ausgezeichneten Album „In 27 Pieces“. Seine Oper „Die Grösste Fuge“ wurde im Rahmen von „Beethoven@250“ in Bonn uraufgeführt, und seine Oper „Filiseti Mekidesi“ feierte 2018 bei der RuhrTriennale Premiere. Seine Walter-Benjamin-Oper „Port Bou“ wurde 2014 in New York im Issue Project Room und 2015 in Europa im Berliner Konzerthaus uraufgeführt. Zu seinen Klanginstallationen zählen „Foliage“, „Fluvial“, „Chromatine“ und „Tag“. Zu Sharps Kooperationspartnern gehörten der Qawwali-Sänger Nusrat Fateh Ali Khan, der Pianist Cecil Taylor, das Ensemble Modern, die Popsängerin Debbie Harry, die Blueslegenden Hubert Sumlin und Pops Staples, die Quartette Arditti, JACK und Kronos, die Jazzgrößen Jack DeJohnette und Sonny Sharrock, die Medienkünstler Christian Marclay und Pierre Huyghe, das Radio-Sinfonieorchester Frankfurt sowie Bachir Attar, Leiter der Master Musicians Of Jajouka. Viele von Sharps Veröffentlichungen, sowohl neue als auch Archivmaterial, sind auf der Bandcamp-Seite von zOaR Records zu finden: https://zoar-records.bandcamp.com/

Paal Nilssen-Love ist einer der einflussreichsten und fleißigsten Schlagzeuger der norwegischen Jazzszene. Durch seine Arbeit in verschiedenen Bands und Ensembles sowie durch die Zusammenarbeit mit einigen der Größen des Free Jazz und des Improvisationsjazz ist er zu einer der treibenden Kräfte der rauen und energiegeladenen skandinavischen Free-Jazz-Szene geworden. Seit Mitte der 90er Jahre ist Nilssen-Love auf mehr als 280 Alben vertreten – 65 davon auf seinem eigenen Label! Er war ein zentraler Bestandteil von Bands wie Peter Brötzmann Chicago Tentet, Atomic, The Thing, The Quintet, Scorch Trio, Frode Gjerstad Trio und einem Dutzend weiterer Formationen sowie ein wichtiger musikalischer Partner für Musiker wie Peter Brötzmann, Ken Vandermark, Akira Sakata, Arto Lindsay, Dave Rempis, Otomo Yoshihide, Michiyo Yagi und David Murray. Pat Metheny kürte ihn sogar zum nächsten Präsidenten Norwegens, nachdem sie 2001 gemeinsam beim Molde Jazzfestival aufgetreten waren.
Nilssen-Love war 2009 in Äthiopien. Diese Reise wurde für ihn zu einem Meilenstein. 
Eine weitere Reise, die Nilssen-Love prägen sollte, führt ihn nach Brasilien 2013. Im Laufe der Jahre hat er zahlreiche Kontakte im ganzen Land geknüpft und sich tief in die traditionelle Musik des Landes eingearbeitet, im Nordosten, Salvador Bahia, São Paulo und Rio. Einigel Alben sind aus Kooperationen in Brasilien entstanden (Bota Fogo, Duos mit Arto Lindsay, Kiko Dinucci, Negro Leo, Paulinho Bicolors Beitrag bei Large Unit).
Paals Faszination für traditionelle Musik hat ihn auch nach Japan geführt.
Seitdem hat Paal nun eine Reihe von Paiste-Becken und -Gongs in sein Schlagzeug aufgenommen. 
Nilssen-Love komponiert ebenso viel, wie er Konzerte gibt und er sieht dies als etwas, das Hand in Hand geht. Er komponiert für Large Unit, Extra Large Unit, PNL Circus, das Murray/Flaten/Nilssen-Love-Trio, das Venter/Grönberg/Vågan/Nilssen-Love-Quartett sowie für Solo-Gong. Er war 2023 Artist in Residence bei Sildajazz und erhielt einen Auftrag für das Sildajazz-Festival in Haugesund für 2025. Derzeit arbeitet er an einem Auftrag für das VestNorskJazzEnsemble, das 2026 beim Nattjazz aufgeführt werden soll.
Zwischen Tourneen und Aufnahmen engagiert sich Paal Nilssen-Love auch in der Musikszene von Oslo. Er gründete 2002 das All-Ears-Festival, das er bis 2016 leitete, bevor er die Leitung weitergab. Außerdem rief er 2010 das Blow-Out-Festival ins Leben, das bis heute als jährliche Veranstaltung stattfindet. Er ist zudem Gründer des neuen Festivals in Nesodden namens FRAM Kunstfest, das alle kreativen Kunstformen umfasst. Wie bereits erwähnt, betreibt er seit 2007 sein eigenes Plattenlabel, PNL Records.

 

Philipp Gropper/D- Saxophon
Hamid Drake/US – Schlagzeug
Luis Vicente/PT – Trompete
Kit Downes/GB – Piano
Shahzad Ismaily/US – Bass

Sana Nagano

Foto: Nagano

Gropper – Drake – Vicente – Downes – Ismaily

Die in New York- Brooklyn lebende E-Geigerin und Komponistin Sana Nagano hat einen ausgeprägten Ansatz in ihrem Geigenspiel entwickelt, der chaotische Improvisationen mit Präzision in der Form verbindet. Formal ausgebildet sowohl in Jazz als auch in klassischer Musik, bricht sie mit Projekten wie ihrem Avant-Bluegrass-Trio „Astroturf Noise“, dem 2021 gegründeten Prog-Jazz-Quintett „Smashing Humans“, 2022 mit dem hervorragenden Free-Jazz Trio „Anime Mundi“ (mit Jazzlegende Karl Berger, Medeski, Martin & Wood’s Veteran Billy Martin), dem Experimental Strings-Duo „Peach and Tomato“ sowie Sarah Bernstein‘s „Veer Quartet“ das Regelwerk üblicher konzertanter Aufführungspraxis. Nagano nutzt ihre klassische Geigentechnik für stilistisch unorthodoxe Improvisationen, die im Zusammenspiel zu einem Ganzen verschmelzen. 2023 stellte Sana Nagano ihr neues Quartett „Atomic Pigeons“ zusammen, das ihre sogenannten „Rhythmus-Glitch-Math-Rock Kompositionen“, gepaart mit Poly-Beats und Improvisationen, musikalisch interpretiert und umsetzt. Zu den „Atomic Pigeons“ gehören der Gitarrenvirtuose Harvey Valdes , Matt Hollenberg am Bass VI (u.a. Gitarrist bei „Cleric“ und John Zorn‘s „Simulacrum“) und der Polyrhythmus-Spezialist Danny Sher am Schlagzeug (u.a. Drummer bei „Horsetorso“ & „Crippling Alcoholism“). (Website Sana Nagano)

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Lucy Railton/GB – Cello, electronics
Jan Bang/NO – live sampling, programming
Eivind Aarset/NO – Gitarre, electronics,

Sana Nagano

Foto: Nagano

Railton – Bang – Aarset

Die in New York- Brooklyn lebende E-Geigerin und Komponistin Sana Nagano hat einen ausgeprägten Ansatz in ihrem Geigenspiel entwickelt, der chaotische Improvisationen mit Präzision in der Form verbindet. Formal ausgebildet sowohl in Jazz als auch in klassischer Musik, bricht sie mit Projekten wie ihrem Avant-Bluegrass-Trio „Astroturf Noise“, dem 2021 gegründeten Prog-Jazz-Quintett „Smashing Humans“, 2022 mit dem hervorragenden Free-Jazz Trio „Anime Mundi“ (mit Jazzlegende Karl Berger, Medeski, Martin & Wood’s Veteran Billy Martin), dem Experimental Strings-Duo „Peach and Tomato“ sowie Sarah Bernstein‘s „Veer Quartet“ das Regelwerk üblicher konzertanter Aufführungspraxis. Nagano nutzt ihre klassische Geigentechnik für stilistisch unorthodoxe Improvisationen, die im Zusammenspiel zu einem Ganzen verschmelzen. 2023 stellte Sana Nagano ihr neues Quartett „Atomic Pigeons“ zusammen, das ihre sogenannten „Rhythmus-Glitch-Math-Rock Kompositionen“, gepaart mit Poly-Beats und Improvisationen, musikalisch interpretiert und umsetzt. Zu den „Atomic Pigeons“ gehören der Gitarrenvirtuose Harvey Valdes , Matt Hollenberg am Bass VI (u.a. Gitarrist bei „Cleric“ und John Zorn‘s „Simulacrum“) und der Polyrhythmus-Spezialist Danny Sher am Schlagzeug (u.a. Drummer bei „Horsetorso“ & „Crippling Alcoholism“). (Website Sana Nagano)

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Anushka Chkheidze/GE – electronics

Sana Nagano

Foto: Nagano

Electronic set

Die in New York- Brooklyn lebende E-Geigerin und Komponistin Sana Nagano hat einen ausgeprägten Ansatz in ihrem Geigenspiel entwickelt, der chaotische Improvisationen mit Präzision in der Form verbindet. Formal ausgebildet sowohl in Jazz als auch in klassischer Musik, bricht sie mit Projekten wie ihrem Avant-Bluegrass-Trio „Astroturf Noise“, dem 2021 gegründeten Prog-Jazz-Quintett „Smashing Humans“, 2022 mit dem hervorragenden Free-Jazz Trio „Anime Mundi“ (mit Jazzlegende Karl Berger, Medeski, Martin & Wood’s Veteran Billy Martin), dem Experimental Strings-Duo „Peach and Tomato“ sowie Sarah Bernstein‘s „Veer Quartet“ das Regelwerk üblicher konzertanter Aufführungspraxis. Nagano nutzt ihre klassische Geigentechnik für stilistisch unorthodoxe Improvisationen, die im Zusammenspiel zu einem Ganzen verschmelzen. 2023 stellte Sana Nagano ihr neues Quartett „Atomic Pigeons“ zusammen, das ihre sogenannten „Rhythmus-Glitch-Math-Rock Kompositionen“, gepaart mit Poly-Beats und Improvisationen, musikalisch interpretiert und umsetzt. Zu den „Atomic Pigeons“ gehören der Gitarrenvirtuose Harvey Valdes , Matt Hollenberg am Bass VI (u.a. Gitarrist bei „Cleric“ und John Zorn‘s „Simulacrum“) und der Polyrhythmus-Spezialist Danny Sher am Schlagzeug (u.a. Drummer bei „Horsetorso“ & „Crippling Alcoholism“). (Website Sana Nagano)

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So, 04.10.26 11:00 Brotfabrik Frankfurt

Anushka Chkheidze/GE – electronics

Sana Nagano

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Die in New York- Brooklyn lebende E-Geigerin und Komponistin Sana Nagano hat einen ausgeprägten Ansatz in ihrem Geigenspiel entwickelt, der chaotische Improvisationen mit Präzision in der Form verbindet. Formal ausgebildet sowohl in Jazz als auch in klassischer Musik, bricht sie mit Projekten wie ihrem Avant-Bluegrass-Trio „Astroturf Noise“, dem 2021 gegründeten Prog-Jazz-Quintett „Smashing Humans“, 2022 mit dem hervorragenden Free-Jazz Trio „Anime Mundi“ (mit Jazzlegende Karl Berger, Medeski, Martin & Wood’s Veteran Billy Martin), dem Experimental Strings-Duo „Peach and Tomato“ sowie Sarah Bernstein‘s „Veer Quartet“ das Regelwerk üblicher konzertanter Aufführungspraxis. Nagano nutzt ihre klassische Geigentechnik für stilistisch unorthodoxe Improvisationen, die im Zusammenspiel zu einem Ganzen verschmelzen. 2023 stellte Sana Nagano ihr neues Quartett „Atomic Pigeons“ zusammen, das ihre sogenannten „Rhythmus-Glitch-Math-Rock Kompositionen“, gepaart mit Poly-Beats und Improvisationen, musikalisch interpretiert und umsetzt. Zu den „Atomic Pigeons“ gehören der Gitarrenvirtuose Harvey Valdes , Matt Hollenberg am Bass VI (u.a. Gitarrist bei „Cleric“ und John Zorn‘s „Simulacrum“) und der Polyrhythmus-Spezialist Danny Sher am Schlagzeug (u.a. Drummer bei „Horsetorso“ & „Crippling Alcoholism“). (Website Sana Nagano)

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